Der 8er fährt
Kleinhünningerstr- Neuweilerstr

 
 

Der 8er fährt ab Kleinhüningen, Drei Rosen, Felbergstrasse, Kaserne, Claraplatz, Rheingasse, Schifflände, Marktplatz, Barfüsserplatz  

 

Endstation Kleinhüningen

Kleinhünnigen mal ein eigenständiges Dorf aber schon lange eingemeindet liegt an der Endstation des 8ers direkt an der Wiese,

kein Feld oder Grasland, nein ein Fluss der von Deutschland her, schnell mal in die Schweiz und Basel reinschaut um kurz danach in den Rhein zu münden um uns mit dem Rheinwasser zusammen gleich wieder zu verlassen. In Kleinhünningen sind die beiden Hafenbecken des Rheinhafens, darum nennt man Basel; "Das goldene Tor der Schweiz". Das  grosses Tram-Depot und die Werkstätte der BVB sind auch in Kleinhüningen zu finden. Da werden unsere Tram's gewartet und aufgemöbelt oder neu gespritzt.

Dann hat da die bekannte Chemiefirma Novartis ihren Sitz und noch einige wenige Produktions-Stätten und Labors. Aber sie ist immer noch eine der grössten Arbeit-Geberinnen für Basel und Umgebung. So hat

es sich auch ergeben,  das in Kleinhünnigen, im angrenzenden Klybeck-Quartier und fast das ganze Kleinbasel westlich der Clarastrasse sich mit ausländischen Mitbewohner bevölkert hat. Zum grössten Teil mit türkischer Staats-Angehörigkeit. So haben die Quartiere dort im Volksmund auch den Namen Klein-Instanbul bekommen. Je nachdem ist es negativ, aber öfter auch nur lieb gemeint. Ich mag es da den kleinen Geschäften nach zu gehen, denn man wird da sehr nett und zuvorkommend bedient. Oder auch öfters im Restaurant "Drei Rosen" mit guter Küche, türkisch zu essen. Man kann somit im Klein-Basel auf billige und nicht mal schlechte Art auf Europa- oder Afrika-Reise gehen, und sich auch wie auf Sri Lanka fühlen.
 

              Wiesenplatz

Das  grosses Tram-Depot und die Werkstätte der BVB sind auch in Kleinhüningen zu finden. Da werden unsere Tram's gewartet und aufgemöbelt oder neu gespritzt.

Grossbrand im Tramdepot Wiesenplatz


Bilder und teilweise auch Text frei aus dem Baslerstab

Gestern Abend kam es um 17.40 Uhr in der Remise des Tramdepots Wiesenplatz zum Grossbrand. Glücklicherweise wurde niemand verletzt; es entstand jedoch grosser Sachschaden. Direktor Urs Hanselmann: "Mit schnellem Entschluss und grossem Einsatz konnten die Mitarbeiter des Depots Wiesenplatz die meisten Fahrzeuge aus den Flammen retten." Die Feuerwehr hatte den Brand nach rund einer Stunde unter Kontrolle. Trotz extrem schwierigen Bedingungen gelang es der BVB, heute morgen alle Linien pünktlich zu bedienen.

Millionenschaden

Die niedergebrannte Remise neben der Haupthalle am BVB-Tramdepot Wiesenplatz bietet ein Bild der Verwüstung: Stahlträgerund Fenstergläser sind von der Hitze geschmolzen. Am Boden eine schwarze Pampe aus Asche und Löschwasser. Das Gebäude muss sicher teilweise abgerissen werden. Drei Oldtimer-Trams sind zerstört. "Die Haifischbar",ein Anhänger des "Edelweiss-Trams" und ein "Badwännli".  Wovon vom letzteren die BVB jetzt nur noch eines besitzt. Rauch und Flammen haben zu dem ein Berner-Tram stark beschädigt. Und die BVB stehen ohne Radschleifmaschine da. Eine wurde Opfer der Flammen, und die andere wird gerade ersetzt.


Einige Tramzüge wurden zudem durch Rauch leicht beschädigt er. Aber mittlerweilen sind wieder alle in Betrieb, so dass der BVB keine neuen Engpässe entstehen. Da die BVB gut versichert ist schlägt nur der Ideelle Wert zu Buche. Durch den Brand ist viel Historische Material verloren gegangen. Falls irgendwie möglich sollen die Oldtimer repariert werden. Ob dies auch wirklich machbar ist ..ist leider noch nicht abzuschätzen.

Glück im Unglück
Auf Grund der RAID habe der Tramclub eine Oldtimer-Linie betrieben. Die meisten Fahrzeuge seien deshalb nicht im Debot gewesen. Normaler weise sind dort ein knappes dutzend Oldtimer abgestellt. 

Bei der BVB schwankt die Stimmung zwischen Erschöpfung und Ehrgeiz.
Die Situation ist eine grosse Herausforderung. Die BVB hat zur Zeit eine schlimme Pechsträhne die hoffentlich auch irgend wann mal aufhört. Oder man wartet auf das nächste Unglück???'

 

Der Claraplatz    

ist für den Kleinbasler was für den Grossbasler der Barfüsserplatz. Hier trifft alles zusammen. Wenn man mit dem Tram von der Mittlerenbrücke ins Kleinbasel fährt kommt man automatisch auf den Claraplatz, der Hauptplatz des minderen Basel wie es früher genannt wurde. Für das Auge nicht ein besonders schöner Platz aber hier ist Leben pur. In der Greifengasse die vom Claraplatz zur Mittleren - Brücke führt

steht auch das schönste Warenhaus der Stadt die "Rheinbrücke"  eigentlich heisst sie  seit einigen Jahren Manor, aber  man  muss  ja nicht  alle  Neuerungen gleich annehmen.

Das intressanteste Gebäude auf dem Claraplatz ist die St. Clarakirche eine turmlose Kirche, nur mit einem kleinen schlanken Dachreiter,  im gothischen Stil.

hauptfassade

Um es gleich zu sagen, die heutige Clarakirche ist kein Baudenkmal des Mittel- Alters, sie zählt noch keine 150 Jahre. Sie ist nur eine fast genaue Kopie ihrer ersten Vorgängerin aus dem Mittel-Alter. So ist das Zifferblatt der Kirche ein Überbleibsel des Bläsitores  das um diese Zeit abgebrochen wurde. In den  Dachreiter hängte man die Glocken des Rheintores  und auch des Aeschentores, so sind in der Kirche drei ehemalige Stadttore vereint.

Für mich eine  schöne Kirche bin ich   doch hier zur  ersten  Kommunion gegangen und einige Jahre später wurde ich auch hier gefirmt. Gleich neben der Kirche steht das Claraschulhaus. In dieser Schule hat man versucht mir Intelligenz einzutrichtern. Es ist ihnen nicht mal so schlecht gelungen.  Viele Lichter  sind mir  allerdings  erst im spätern  Leben  aufgegangen.  Der Grundstein  war  recht  gut  und es hätte  viel schlimmer ausgehen können. Vier Jahre bin  ich hier jeden Tag

von der 5. bis zur  8.  Klasse  in  die  Mädchen- sekundarschule  gegangen. Damals waren die Schulhäuser in Basel für Mädchen wie für Jungen noch getrennt. War das langweilig! !                             


          Die Rheingasse

Die Haltestelle zur Altstadt und ins Nachtleben Kleinbasels.

Schifflände

er Bischof gewährte 1354 den Schiffleuten die Einrichtung einer Zunft. Etwa fünfzig Jahre danach wurde das Zunfthaus direkt am Rhein errichtet. Die Zunft bestand auf zwei Tochterzünften, die sich dauernd in den Haaren lagen. Die Schiffer waren roh und grob und hatten einen schlechten Ruf. Sie verwendeten schwere, lange Lastkähne, um Güter bis nach Strassburg, Mannheim, Köln und zur Nordsee zu verfrachten.
Auch heute noch ist die Schifflände Anlegeplatz, jedoch nicht mehr für Frachtschiffe. Zu allen Jahreszeiten kann man auf dem Rhein Rundfahrten machen (rheinaufwärts oder abwärts). Regelmässig finden spezielle Anlässe, wie Discos und Fondue-Essen auf den Schiffen statt. Ein paar Meter aufwärts mündet die Birsig in den Rhein, die unterirdisch durch die halbe Stadt fliesst.
An der Schifflände befand sich das Verkehrsbüro, das für die Betreuung des Fremdenverkehrs in Basel zuständig war. Jetzt gehört der Bau zum Hotel Dreikönige (les trois rois) und wird zur Zeit gerade erweitert und neu ausgebaut. Das Restaurant des Drei König ist solange umgebaut wird in das Restaurant Börse umgezogen das längere Zeit leer stand.

 

 


In der  Nähe der Schifflände befindet sich auch der Fischmarkt mit einem sehr schönen alten Brunnen wovon das Original im historischen Museum steht. Seine Kopie wurde dieses Jahr 2004 restauriert und er erstrahlt wieder in neuem Glanz. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderdts war der Rhein noch reich an Fischen besonders den Lachs (Salm) gab es reichlich ...er war ein so billiger Fisch das er meistens für die Dienstboten aufgetischt wurde. Ein berühmtes Basler Lachsrezept ist Salm nach Basler Art ...wieviele Basler Gerichte mit viel Zwiebeln.

Marktplatz

Barfüsserplatz

               Bankverein

 Am Bankverein steht der Hauptsitz der grössten Bank der Schweiz UBS..früher Bankverein. Hier kreuzen sich die Tramlinien die in die City fahren zum Barfi (Barfüsserplatz) und die "2er Linie" zum Kunstmuseum Richtung Kleinbasel und Messeplatz.  


Um 1900 fährt ein zweimotoriger Birsfelder Wagen vom Steinenberg her am Schilthof vorbei in die damalige Haltestelle "Handelsbank". Diese Ansicht hat sich bis heute nur wenig verändert, das Haus am linken Bildrand ist zugunsten einer Strassenverbreiterung gewichen (Original in Sammlung H.Ziegler)

Dieselbe Stelle heute, der Fotograf steht etwa 100 Meter weiter Richtung Aeschenplatz. Im Hintergrund derselbe Schilthof, deren Besitzerin, der Bankverein, der Haltestelle den Namen gegeben hat.

Die Haltestelle der Linie 2 im St.Alban Graben. Im Hintergrund das Kunstmuseum.

Be 2/2 190 im Mubaeinsatz am 6.5.2001 bei der Haltestelle "Bankverein" in Richtung Kunstmuseum

         

 

 

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